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WDR3

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WDR 3 Resonanzen

06.00 Uhr
WDR aktuell

06.04 Uhr
WDR 3 Mosaik

Mit Daniel Finkernagel Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell 07:50 Kirche in WDR 3 Sonja Stratmann, Bocholt Choral

09.00 Uhr
WDR aktuell

09.04 Uhr
WDR 3 Klassik Forum

Mit Katharina Eickhoff Léo Delibes: Die Morgenröte, aus "Coppelia"; Orchestre de l'Opéra de Lyon, Leitung: Kent Nagano Georges Bizet: Die Morgenröte, aus "Bilder vom Rhein"; Marie-Françoise Bucquet, Klavier Alessandro Striggio: Ecce beatam lucem; Huelgas Ensemble, Leitung: Paul van Nevel Traditional: Factory Girl; Rhiannon Giddens, Gesang; Kronos Quartet Aaron Copland: Konzert für Klarinette und Streichorchester mit Harfe und Klavier; Sebastian Manz, Klarinette; Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Leitung: Case Scaglione Amy Beach: Quintett, op. 67 für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violoncello; Garrick Ohlsson, Klavier; Takács Quartet Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3, op. 72a; Chamber Orchestra of Europe, Leitung: Nikolaus Harnoncourt Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre / Arie des Belmonte, aus "Die Entführung aus dem Serail"; Nicolai Gedda, Tenor; Chor der Wiener Staatsoper; Wiener Philharmoniker, Leitung: Josef Krips Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98; Staatskapelle Berlin, Leitung: Daniel Barenboim Franz Schubert: Der Zwerg, op. 22,1, D 771; Christian Gerhaher, Bariton; Gerold Huber, Klavier Alexander von Zemlinsky: Finale aus "Der Zwerg"; Soile Isokoski, Iride Martinez, Juanita Lascarro, Machiko Obata, Anne Schwanewilms, Natalie Karl und Martina Rüping, Sopran; David Kuebler, Tenor; Andrew Collis, Bass; RIAS Kammerchor; Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Leitung: James Conlon

12.00 Uhr
WDR aktuell

12.04 Uhr
WDR 3 Kulturfeature

Zwielicht der Erinnerung Der belgische Maler Luc Tuymans Von Thomas David Wiederholung: So. 15.04 Uhr "Gaskammer", "Auschwitz": Mehrere Titel von Luc Tuymans Bildern verweisen auf das Herz der Finsternis in der europäischen Geschichte. Als Nachkomme einer Familie, die zwischen Widerstand und Kollaboration zerrissenen war, ist der 1958 geborene belgische Maler Luc Tuymans im Spannungsfeld zwischen der Erinnerung an die nationalsozialistische Vergangenheit und ihrer Verdrängung aufgewachsen. Tuymans Kindheit geprägt von Gefühlen der Isolation und psychischer Gewalt. Sie bildet die autobiografische Grundierung für ein international gefeiertes Werk, das tief ins kulturelle Gedächtnis vordringt und den Betrachter nicht selten verstört. Thomas David hat Luc Tuymans in seinem Antwerpener Atelier besucht und ausführlich zu einem Werk befragt, das dem alltäglichen Bildersturm der Massenmedien mit der ikonischen Kraft der Malerei begegnet. Neben Tuymans selbst kommen in der Sendung Zeitzeugen und Wegbegleiter des Künstlers zu Wort, darunter der Galerist Frank Demaegd und der Kunsthistoriker Ulrich Loock. Produktion: WDR 2022

13.00 Uhr
WDR aktuell

13.04 Uhr
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

15.00 Uhr
WDR aktuell

15.04 Uhr
WDR 3 Gutenbergs Welt

16.00 Uhr
WDR aktuell

16.04 Uhr
WDR 3 Lesung

17.00 Uhr
WDR aktuell

17.04 Uhr
WDR 3 Vesper I

Barockes aus Brabant Cornelius Verdonck: Amor Jesu dulcissimus, Motette in vokaler und instrumentaler Ausführung; Holland Baroque Herman Hollanders: Salve Regina, Motette zu 8 Stimmen; Brabantsch Muzyk Collegie Jan Baptist Verrijt: Fili, Ego Salomon, op. 5,13, Dialog für Alt, Tenor, Bass und Basso continuo; Ensemble Bouzignac Utrecht, Leitung: Erik van Nevel Carl Rosier: Regina coeli, Geistliches Konzert für Alt und Basso continuo; Alex Potter, Altus; Holland Baroque Anonymus: Salve Regina für Bass und Basso continuo; Dominik Wörner, Bass; Holland Baroque Benedictus à Sancto Josepho: Magnificat, op. 5,3 für Soli, Chor, 2 Violinen und Basso continuo; Ensemble Bouzignac Utrecht, Leitung: Erik van Nevel

17.45 Uhr
WDR 3 ZeitZeichen

28. Mai 1037 - Das Lehensgesetz wird erlassen Von Heiner Wember Im Hochmittelalter gab es kein ausgeprägtes Geldwesen und nur wenig Schriftlichkeit. Das Lehnswesen ermöglichte es trotzdem, funktionierende Staatswesen zu schaffen - auch wenn diese schwerfällig und wenig dynamisch waren. Der König gab große Ländereien an seine Kronvasallen. Sie konnten das geliehene Land samt Bevölkerung nutzen und mussten im Gegenzug den Fürsten im Krieg unterstützen. Die Kronvasallen wiederum vergaben Teile ihrer Ländereien weiter an Untervasallen. Diese Gesellschaftsordnung der Lehnspyramide war funktionsfähig, aber auf Dauer ineffektiv. Häufig gab es Streit um die Frage, ob die Lehen erblich waren oder sie an den Lehnsherrn zurückfallen sollten. Kaiser Konrad II. entschied im Jahre 1037, dass auch die Lehen der Untervasallen erblich sein sollten. Das Lehnswesen verlor mehr und mehr an Bedeutung, je stärker die Schriftlichkeit und das Geldwesen wieder zunahmen.

18.00 Uhr
WDR aktuell

18.04 Uhr
WDR 3 Vesper II

Verleih uns Frieden gnädiglich - Musik über Frieden, Versöhnung und Eintracht Georg Friedrich Händel: La Paix, aus "Feuerwerksmusik" D-Dur für 3 Oboen, 2 Fagotte, 3 Trompeten, 3 Hörner, Pauken, Streicher und Basso continuo; Tafelmusik, Leitung: Jeanne Lamon Carl Philipp Emanuel Bach: Adagio und Allegro aus der Sonate c-Moll "Sanguineus und Melancholicus" für 2 Violinen und Basso continuo; Lyriarte Antonio Vivaldi: Nulla in mundo pax sincera für Sopran, Streicher und Basso continuo; Jane Archibald, Sopran; Aradia Ensemble, Leitung: Kevin Mallon Friedrich Kuhlau: Lasset Frieden uns stiften für Flöte; Stefano Parrino Jean Baptiste Lully: Ouvertüre / Air de "Préparons-nous pour la fête nouvelle" / Entrée de bergers et bergères, aus "Le temple de la paix", Suite aus der Ballettmusik; La Simphonie du Marais, Leitung: Hugo Reyne Gustav Holst: Venus, the Bringer of Peace, aus "The Planets" , op. 32; Berliner Philharmoniker, Leitung: Simon Rattle Felix Mendelssohn Bartholdy: Verleih uns Frieden gnädiglich für Chor und Orchester; Collegium Vocale Gent; La Chapelle Royale; Ensemble Orchestral de Paris, Leitung: Philippe Herreweghe

19.00 Uhr
WDR aktuell

19.04 Uhr
WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Besichtigung eines Unglücks (1/2) Von Gert Loschütz Wiederholung: WDR 5 So. 17.04 Uhr Geschichte eines realen Zugunfalls Thomas Vandersee: Rüdiger Vogler Frau Dr. Burckhardt: Susanne Barth Rinkenhagen: Hans Schulze Carla Kleiss: Kirstin Petri Giuseppe Buonomo: Sigo Lorfeo Wagner: Daniel Berger Heinze: Peter Wilczynski Richard Kuiper: Martin Reinke Frau Wesemann: Thessy Kuhls Frau Gebhardt / Bibliothekarin: Katharina Palm Dr. Herter / Winterberg: Wolfgang Rüter Archivarin / Krankenschwester: Marita Breuer Mutter / Postangestellte: Therese Hämer Wernicke / Reichsbahninspektor: Peter Rauch Krollmann / Bahnpolizist: Konrad Domann Ernst / Bahnpolizist: Paul Faßnacht Stuck / Reichsbahninspektor: Steffen Gräbner Wieland / Beamter: Ernst Stötzner Löbel / Beamter / Gestapomann: Gregor Höppner Wustermark / Kleinschmidt / Schaffner: Peter Harting Lebrecht / Briefträger / Lautsprecher: Rainer Homann Regie: Norbert Schaeffer Produktion: WDR 2001

20.00 Uhr
WDR aktuell

20.04 Uhr
WDR 3 Konzert

Mit Thomas Mau Saluting Sgt. Pepper - Die hr-Bigband mit einer orchestralen Hommage an die Beatles Eigentlich war es ja nie für die Bühne gedacht. Nicht umsonst hatten die Beatles bei der Aufnahme ihres Albums "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" sämtliche Register der modernen Studiotechnik gezogen. Der Auftrag, der Django Bates im Frühjahr 2016 erreichte, erscheint einem da fast schon wahnwitzig: Ob er sich vorstellen könne, das legendäre Album für die hr-Bigband zu bearbeiten? Der britische Musiker Bates konnte - und lieferte Arrangements, die das "beste Rockalbum aller Zeiten" (Rolling Stone) geradezu liebevoll behandelten und die Bates'sche Duftmarke subversiven Humors unerwartet subtil zum Einsatz brachten. Mittlerweile hat das Projekt, bei dem die hr-Bigband durch das dänische Pop-Trio Eggs Laid By Tigers und den Multiinstrumentalisten Stuart Hall verstärkt wird, selbst bei einem einwöchigen Gastspiel in London reichlich Begeisterung ausgelöst. Stuart Hall, Gitarre; Eggs Laid By Tigers; hr-Bigband, Arrangements, Keyboards und Leitung: Django Bates Aufnahme aus der Kölner Philharmonie

23.00 Uhr
WDR aktuell

23.03 Uhr
WDR 3 Studio Elektronische Musik

Mit Reinhold Friedl praxis [49] Xenakis und die Musik anderer Kulturen Iannis Xenakis wäre im Mai 2022 hundert Jahre alt geworden. Ein Anlass sich einem bisher kaum beachteten Aspekt seiner elektroakustischen Musik zu widmen: der Verwendung fremden Kulturen entlehnter Klänge in seinen Tonbandstücken. In den 1950er Jahren an der GRM, der Groupe de recherches musicales in Paris bei Pierre Schaeffer ausgebildet, kam er sofort mit außereuropäischer Musik in Verbindung. Schaeffer hatte nicht nur die GRM aufgebaut, sondern 1955 auch Label Orcana für außereuropäische Musik gegründet. Xenakis erster Kompositionsauftrag der GRM war, Filmmusik für Orient-Occident zu komponieren. Was lag da näher, als den Klang orientalischer Instrumente einzubinden? Er wurde Fan außereuropäischer Musiken und Pariser Archiv findet man eine lange Liste seiner Musiksammlung. Doch die ungewöhnlichen Klänge inspirierten Xenakis nicht nur. Die Fremdheit des musikalischen Materials, fiel bei ihm - den immer das Nicht-Musikalische reizte - auf fruchtbaren Boden: Er nahm die Geräusche von persischem Schmuck auf, verwendete afrikanisch Daumenklaviere, Kalimbas und integrierte in Hibiki-Hana Ma die Klänge einer japanischen Biwa. Der charakteristische Bassbordun seines Skandal-Werkes Bohor entstand aus Aufnahmen einer laotischen Mundorgel. Bearbeitete Maultrommel-Aufnahmen findet man in all seinen Polytopes. Etc... - Xenakis jenseits abendländischer Musiktradition: eine Spurensuche. Mit Beispielen von japanischer Biwa-Musik und Musiken aus Zentralafrika, Süd-Laos, Persien, Griechenland und Sardinien Mit Ausschnitten aus: Iannis Xenakis: Orient Occident / Bohor / Polytope de Cluny / Hibiki Hana Ma / Persepolis / La Légende d'Eer / Voyage absolu des Unari vers Andromède

00.00 Uhr
WDR aktuell

00.03 Uhr
Das ARD Nachtkonzert

Übernahme von: Bayerischer Rundfunk Robert Schumann: Fantasiestücke, op. 12; Severin von Eckardstein, Klavier Jan Dismas Zelenka: Sinfonie a-Moll; Das Neu-Eröffnete Orchestre, Leitung: Jürgen Sonnentheil Anton Kraft: Sonate G-Dur, op. 2,2; Jens Peter Maintz und Dávid Adorján, Violoncello Claude Debussy: Trois chansons de Charles d'Orléans; Europa Chor Akademie, Leitung: Sylvain Cambreling Wolfgang Amadeus Mozart: Trio G-Dur, KV 496; Les Adieux Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur; Les Amis de Philippe, Leitung: Ludger Rémy ab 02:03: Alexander Campbell MacKenzie: Ouvertüre zu "Die Grille auf dem Herd"; BBC Scottish Symphony Orchestra, Leitung: Martyn Brabbins Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett B-Dur, op. 87; Barbara Buntrock, Viola; Leipziger Streichquartett Carl Friedrich Abel: Sinfonia concertante B-Dur; Gernot Schmalfuß, Oboe; Dieter Klöcker, Klarinette; Werner Grobholz, Violine; Academy of St. Martin in the Fields, Leitung: Iona Brown Claudio Monteverdi: Il ballo delle ingrate; Evelyn Tubb und Emma Kirkby, Sopran; Mary Nichols, Alt; Alan Ewing, Bass; Vokalensemble und Instrumentalensemble des Consort of Musicke, Leitung: Anthony Rooley Georg Philipp Telemann: Konzert E-Dur; Masahiro Arita, Flöte; Hans-Peter Westermann, Oboe d'amore; La Stravaganza Köln, Viola d'amore und Leitung: Andrew Manze ab 04:03: Alban Berg: 3 Stücke aus der "Lyrischen Suite"; Wiener Philharmoniker, Leitung: Claudio Abbado Giovanni Battista Pergolesi: Nel chiuso centro; Anna Netrebko, Sopran; Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Leitung: Antonio Pappano Joseph Wölfl: Sinfonie C-Dur, op. 41; Pratum Integrum Orchestra ab 05:03: Fanny Hensel: Allegro molto vivace aus dem Streichquartett Es-Dur; Quatuor Ébène Domenico Scarlatti: Sonate F-Dur; Narciso Yepes, Gitarre Wolfgang Amadeus Mozart: 6 Deutsche Tänze, KV 509; Tafelmusik, Leitung: Bruno Weil Emmanuel Chabrier: Cinq morceaux posthumes; Alexandre Tharaud, Klavier Johann Strauß: Accelerationen, op. 234; Wiener Philharmoniker, Leitung: Willi Boskovsky Pantscho Wladigerow: Biljana, op. 23,6; Klavierduo Genova & Dimitrov Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell