Radioprogramm

BR-Klassik

Jetzt läuft

BR-KLASSIK - Konzertabend

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

05.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Franz Schubert: Impromptu Es-Dur, D 899 (Silke Aichhorn, Harfe); Antonio Vivaldi: "Il Farnace", Sinfonia (Concerto Italiano: Rinaldo Alessandrini); Wolfgang Amadeus Mozart: Quartett F-Dur, Allegro, KV 370 (François Leleux, Oboe; Lisa Batiashvili, Violine; Lawrence Power, Viola; Sebastian Klinger, Violoncello); Jean-Baptiste Lully: Suite Nr. 10 (La Simphonie du Marais: Hugo Reyne); Johann Strauß: "Schatzwalzer", op. 418 (Linos-Ensemble); Henri Herz: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, Finale (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Franz Krommer: Symphonie Nr. 4 c-Moll, Allegro (London Mozart Players: Matthias Bamert)

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

06.05 Uhr
BR-KLASSIK - Auftakt

BR Franken Franz Schubert: Deutscher Tanz, D 89, Nr. 1 (Bamberger Symphoniker: Horst Stein); Camille Saint-Saëns: Septett Es-Dur, Gavotte et finale, op. 65 (Ensemble Kontraste); Domenico Gallo: Triosonate Nr. 1 G-Dur (Parnassi musici); Emmanuel Chabrier: "España" (Philharmonia Orchestra: Herbert von Karajan); Ludovico Einaudi: "I giorni" (Daniel Hope, Violine; Jacques Ammon, Klavier; Deutsches Kammerorchester Berlin: Simon Halsey); Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur (Celia Nicklin, Tess Miller, Oboe; Maurice André, Trompete; Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur, KV 107 (English Chamber Orchestra, Klavier und Leitung: Murray Perahia) 6.58 Wetterbeobachtungen 7.00 Nachrichten, Wetter Malcolm Arnold: "Little Suite Nr. 1", March (Nürnberger Symphoniker: Alexander Shelley); Robert Schumann: "Gartenmelodie", op. 85, Nr. 3 (Lena Neudauer, Violine; Deutsche Radio Philharmonie: Pablo González); Carlo Monza: Sinfonia D-Dur detta "La tempesta di mare" (Europa Galante: Fabio Biondi); Joaquín Rodrigo: "Fantasía para un gentilhombre", Espanoleta y fanfare de la Caballería de Nápoles (Milos Karadaglic, Gitarre; London Philharmonic Orchestra: Yannick Nézet-Séguin); George Gershwin: "Promenade" (George Silfies, Klarinette; Saint Louis Symphony Orchestra: Leonard Slatkin); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert G-Dur, Wq 43, Nr. 5 (Sebastian Knauer, Klavier; Zürcher Kammerorchester); Darius Milhaud: "Saudades do Brazil", Corcovado, op. 67 (Orchestre National de France: Leonard Bernstein); Joseph Hellmesberger jr.: "Teufelstanz" (Münchner Rundfunkorchester: Georg Schmöhe)

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

08.05 Uhr
BR-KLASSIK - Piazza

Musik und Kultur erleben Der Klassiktreff am Wochenende 8.30 CD-Tipp 8.57 Werbung 9.00 Nachrichten, Wetter 9.30 Kulturszene 10.00 Nachrichten, Wetter 10.30 Zoom - Musikgeschichte, und was sonst geschah Ausgewählte Beiträge

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

11.05 Uhr
BR-KLASSIK - Meine Musik

Prominente Gäste und ihre Lieblingsmusik Zu Gast: Die Kammersängerin Lotte Schädle Moderation: Maximilian Maier Man kann sie getrost als Grand-Dame der Münchner Oper bezeichnen: Kammersängerin Lotte Schädle. Denn sie hat die Legenden der Szene nicht nur erlebt, sondern über Jahre hinweg eng mit ihnen zusammengearbeitet. Künstler wie Hans Knappertsbusch, Karl Richter oder Fritz Wunderlich. Kolleginnen wie Erika Köth oder Sari Barabas. Dabei ist Lotte Schädle bei allem Erfolg immer eine Künstlerin mit Bodenhaftung geblieben. Uneitel, sich selbst zurücknehmend, immer der Sache dienend, fest verwurzelt in ihrer oberbayerischen Heimat. Genau dafür war die Koloratursopranistin bei Publikum so beliebt, egal ob in der Oper oder im Oratorium. Noch heute hat sie Verehrer. Dass sie 95 Jahre alt ist, mag man nicht glauben, so agil und frisch wirkt sie. In "Meine Musik" sie lässt uns teilhaben. An ihren Erinnerungen, an ihrer Musik, aber auch an Erfahrungen als Sängerin und Mensch, die immer aktuell sein werden.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

12.05 Uhr
BR-KLASSIK - Divertimento

Mit dem Münchner Rundfunkorchester Richard Rodgers: "Bewitched" (Günther Salber, Violine; Bert Grund); Ferde Grofé: Aus "Grand Canyon Suite" (Franz-Paul Decker); Erich Wolfgang Korngold: "Baby-Serenade", op. 24 (Lior Shambadal)

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

13.05 Uhr
BR-KLASSIK - Cantabile

Zum 80. Geburtstag des Bassbaritons Michael Schopper Cosimo Bottegari: "Giovenetti con fervore" (Sepp Hornsteiner, Laute; Uwe Grosser, Chitarrone); Gustav Mahler: "Des Antonius von Padua Fischpredigt" (Karl-Hermann Mrongovius, Klavier); Peter Jona Korn: "Jung Volkers Lied", op. 24 a, Nr. 1 (Münchner Philharmoniker: George Singer); Franz Schubert: "Die schöne Müllerin", Das Wandern und Wohin?, D 795, Nr. 1 und 2 (Wolfgang Brunner, Hammerflügel); John Dowland: "I saw my lady weep" (Dieter Kirsch, Laute); Franz Schubert: "Totengräbers Heimwehe", D 842 (Jos van Immerseel, Hammerflügel); Claudio Monteverdi: "Il ritorno d'Ulisse in patria", Auftritt Neptuns aus dem 1. Akt (Concerto Vocale: René Jacobs); Georg Philipp Telemann: "Pimpinone", Duett Pimpinone - Vespetta (Mechthild Bach, Sopran; La Stagione: Michael Schneider); Alessandro Grandi: "Cantabo Domino" (Masaaki Suzuki, Orgel); Carl Orff: "Märchen", op. 13, Nr. 3 (Wolfgang Brunner, Klavier); Wilfried Hiller: Aus "Schulamit" (Münchener Percussionsensemble; Münchner Motettenchor; Münchner Residenzorchester: Hans Rudolf Zöbeley) "Ich wäre kein Sänger geworden ohne die Regensburger Domspatzen", hat Michael Schopper einmal gesagt. Bei ihnen hat er das nötige sängerische Rüstzeug bekommen und danach an der Hochschule für Musik und Theater München bei Hanno Blaschke. Hinzu kamen als Lehrmeister noch die großen Sängerinnen und Sänger seiner Zeit - Nicolai Gedda, Fritz Wunderlich oder Elisabeth Grümmer. Und natürlich Dietrich Fischer Dieskau, der am gleichen Tag Geburtstag hat wie er: am 28. Mai 1942 wurde Michael Schopper in Passau geboren. Heute lebt er in Olching nahe München, wo er nach einer langen internationalen Karriere viele Jahre lang die "Olchinger Barocknacht" gestaltete und dafür prominente Kollegen wie auch seine jungen Gesangsschüler einladen konnte. Mit großen Dirigenten vor allem aus der Historischen Aufführungspraxis hat der Bassbariton gearbeitet, Nikolaus Harnoncourt, Gustav Leonhardt und Ton Koopman haben ihn geholt, Philippe Herreweghe, René Jacobs und Reinhard Goebel. Es gibt Opern-Aufnahmen mit Michael Schopper: Monteverdi, Purcell und Telemann. Aber auch Bach-Kantaten mit Karl Richter, Schubert-Lieder, Beethoven und Brahms, Schönberg, Mahler und zeitgenössisches Repertoire bis hin zu Fortner, Orff und Hiller. Der stilistische Bogen ist weitgespannt bei diesem vielseitigen Sänger, der 1968 den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gewann und im selben Jahr auch gleich den Berliner Gesangswettbewerb. Ein Schwerpunkt ist aber immer das Lied der Renaissance und des Barock geblieben, begleitet von Laute oder Viola da Gamba. Ganz zart kann Michael Schopper sich hier in die Welt der Musica Poetica vertiefen, um dann wieder mit mächtigem Bass einer Figur wie Telemanns heiratswütigem Pimpinone sonores Gewicht und augenzwinkerndes Buffo-Parlando zu verleihen.

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

14.05 Uhr
BR-KLASSIK - Das Musik-Feature

Zum 125. Geburtstag von Erich Wolfgang Korngold "Treu sein, das liegt mir nicht ..." Erich Wolfgang Korngolds Seitensprung mit der Operette Von Stefan Frey Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr "Treu sein, das liegt mir nicht!" - singt der Herzog von Urbino in der Johann Strauß-Operette Eine Nacht in Venedig - freilich nicht im Original, sondern in der Bearbeitung von Erich Wolfgang Korngold, dem späteren Hollywood-Filmkomponisten. Dass sich das einstige Wunderkind und gefeierte Schöpfer der Toten Stadt auch intensiv mit dem Genre Operette beschäftigt hat, ist weitgehend vergessen. Während sein seriöses Schaffen in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt hat und seine Filmmusiken inzwischen als Klassiker gelten, passen seine acht Operettenbearbeitungen und eine Operette nicht ins Bild. Dass seine Beschäftigung mit diesem Genre den hochfahrenden Ambitionen seines übermächtigen Vaters, des Großkritikers Julius Korngold widerstrebte, liegt auf der Hand. Denn die Operette bot Korngold die ersehnte, Möglichkeit, sich von ihm zu emanzipieren - sowohl musikalisch als auch finanziell und privat. Denn der Vater regelte nicht nur die Finanzen seines Sohns, sondern auch sein Privatleben. Vor allem war er gegen dessen Heiratspläne - unter dem Vorwand, die Einnahmen seines Sohns würden für einen standesgemäßen Hausstand nicht ausreichen. Doch der belehrte seines Vater eines Besseren und ging zur Operette. Seine Bearbeitung der Nacht in Venedig brachte ihm die ersehnte finanzielle Unabhängigkeit und damit die Hand seiner großen Liebe Luise von Sonnenthal. Von wegen: "Treu sein, das liegt mir nicht!" Musikliste: T: "Treu sein, das liegt mir nicht" - aus: Eine Nacht in Venedig K: Johann Strauß / Erich W. Korngold I: Fritz Wunderlich, Münchner Rundfunkorchester: Hans Moltkau T: Ouvertüre - zu: Eine Nacht in Venedig I: Grazer Philharmoniker: Marius Burkert T: "Sei mir gegrüßt, mein holdes Venezia" - aus: Eine Nacht in Venedig I: Richard Tauber, Orchester des Theaters an der Wien: Erich W.Korngold T: "Treu sein, das liegt mir nicht" - aus: Eine Nacht in Venedig I: Richard Tauber, Orchester des Theaters an der Wien: Erich W. Korngold T: "O Wunder der Liebe" - aus: Cagliostro in Wien I: Anny Schlemm; Münchner Rundfunkorchester: Werner Schmidt-Boelcke T: "Leb' wohl, mein Schatz" - aus: Jonny spielt auf K: Ernst Krenek I: Charleston Serenaders T: Finale - aus: Das Wunder der Heliane K: Erich W. Korngold I: Radio-Symphonie-Orchester Berlin: John Mauceri T: "Wer kann die Frauen je ergründen" - aus: Rosen aus Florida K: Leo Fall / Erich W. Korngold I: Max Mensing; Saxophon-Orchester Otto Dobrindt T: "Mir ist als läg' mein ganzes Glück" - aus: Rosen aus Florida I: Gundula Janowitz, Großes Wiener Rundfunkorchester: Wilhelm Loibner T: "Frag' die Olga" - aus: Rosen aus Florida K: Leo Fall / Erich W. Korngold I: Desirée Brodka; Orchester der musikalischen Komödie Leipzig; Stefan Klingele T: March of the Merry Men - aus: The Adventures of Robin Hood K: Erich W. Korngold I: Münchner Rundfunkorchester: Charles Gerhardt T:"I'm in love with Vienna" - aus: The Great Waltz K: Johann Strauß / Julius Bittner / Erich W. Korngold I: Curt Bois, Al Shean, Leonid Kinskey, Orchester Nat W. Finston T: "Spiel ich die Unschuld vom Lande" - aus: Die Fledermaus K: Johann Strauß / Erich W. Korngold I: Adele Kern, Orchester der Berliner Staatsoper: Hermann Weigert T: "Lasst uns jubeln, ihr frohen Zecher"- aus: Die schöne Helena K: Jacques Offenbach / Erich W. Korngold I: Manfred Schmidt, Werner Kotzerke, Raimund Grumbach; Chor des Bayerischen Rundfunks; Münchner Rundfunkorchester: Kurt Eichhorn T: "Du bist mein Traum" - aus: Das Lied der Liebe K: Johann Strauß / Erich W. Korngold I: Richard Tauber, Odeon-Künstlerorchester: Erich W. Korngold T: Film-Chanson - aus: Die geschiedene Frau K: Leo Fall / Erich W. Korngold I: Lucie Mannheim; Orchester des Theaters am Nollendorfplatz, Erich W. Korngold T: "Man steigt nach" - aus: Die geschiedene Frau I: Lucie Mannheim, Adolph Wohlbrück; Orchester des Theaters am Nollendorfplatz: Erich W. Korngold

15.00 Uhr
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15.05 Uhr
BR-KLASSIK - On stage

Junge Interpreten Tiffany Poon, Klavier Robert Schumann: "Kinderszenen", op. 15; Clara Schumann: Sonate g-Moll; Mazurka g-Moll; Mazurka G-Dur; Robert Schumann: "Davidsbündlertänze", op. 6 Aufnahme vom 26. April 2022 im Herkulessaal der Münchner Residenz

17.00 Uhr
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17.05 Uhr
BR-KLASSIK - Do Re Mikro

Aller guten Dinge sind drei(1/2) Die Musiksendung für Kinder Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne, oder drei Töchter, oder drei Diener. Egal was, auf jeden Fall waren es drei. Im Märchen spielt die Zahl 3 eine enorm wichtige Rolle, aber auch sonst begegnet sie uns überall in der Musik. Warum sprechen wir von Dreiklängen und aus welchen drei Tönen bestehen sie? Welche Bedeutung hat die Terz und welche Beziehungen stecken hinter der Trias: Tonika-Dominante-Subdominante? Eine einfache Sinfonie oder ein Solokonzert hat drei Sätze, dann wirkt es perfekt und rund. Ebenso rund und schwungvoll wie der Walzer im Dreier-Takt, der sich dreht. Das Menuett schreitet mehr und in der Gigue springen alle über Tisch und Bänke - im Dreiersprung. Wir verehren die drei Wiener Klassiker Haydn, Mozart und Beethoven, die zwar in Wien wohnten, aber doch höchst unterschiedlich lebten und komponierten. Was ist das Geheimnis, wenn Musiker heute im Trio, also zu dritt spielen und ist es vergleichbar der Kunst des bayrischen Dreigesangs? Ganz klar: Aller guten Dinge sind drei.

18.00 Uhr
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18.05 Uhr
BR-KLASSIK - Jazz und mehr

"Alles in Balance" Zwei Tenorsaxofone im freundschaftlichen Austausch, zwei Streichquartette friedlich vereint, eine Geige und eine Oboe im Zwiegespräch Mit Musik von Coleman Hawkins und Ben Webster, Louis Spohr, Johann Sebastian Bach und anderen Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

19.05 Uhr
BR-KLASSIK - Opernabend

Georg Philipp Telemann: "Orpheus" Oper in drei Akten In deutscher, italienischer und französischer Sprache Orpheus - Kresimir Stra┼żanac Orasia - Kateryna Kasper Eurydice - Mirella Hagen Ismene/Priesterin - Salomé Haller Eurimedes - David Fischer Pluto - Christian Immler Ascalax - Benno Schachtner Cephisa - Gunta Smirnova Vocal Consort B'Rock Orchestra Leitung: René Jacobs Aufnahme vom 21. Oktober 2021 im deSingel, Antwerpen Eine deutsche Oper mit fremdsprachigen Arien kam im Opernhaus am Hamburger Gänsemarkt 1726 heraus. Formale Merkmale und Elemente der italienischen opera seria und der französischen tragédie lyrique finden in diesem dreiaktigen Werk zusammen. Der Autor war kein Geringerer als der Magdeburger Komponist Georg Philipp Telemann. Und der Stoff, den er vertonte, kein Geringerer als die Orpheus-Sage. Zu den größten Bewunderern Telemanns gehört seit über 25 Jahren der belgische Dirigent René Jacobs. Er hat 1996 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und bei den Festtagen Alter Musik Innsbruck eine Lanze für "Die wunderbare Beständigkeit der Liebe oder Orpheus" gebrochen. Eine vielbejubelte CD dokumentiert das künstlerische Resultat. Und im Herbst 2021 hat sich der inzwischen 75-jährige Jacobs die Partitur des 45-jährigen Telemann noch einmal vorgeknöpft. Der Antwerpener Mitschnitt lebt von einer herausragenden belgischen Instrumentalistengruppe - seit 2005 bereichert sie die Szene der historischen Aufführungspraxis unter dem Namen B'Rock Orchestra. Der kroatische Bassbariton Kresimir Stra┼żanac singt die Titelrolle des Orpheus.

22.00 Uhr
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22.05 Uhr
BR-KLASSIK - Forum Alte Musik

Klang von Gold und Silber Musik der Kathedralen und Missionen Lateinamerikas Von Florian Heurich An den prächtigen Kathedralen von Lima, Sucre oder Cusco mit ihrem üppigen Gold- und Silberschmuck und ihren Chören und Orgeln wirkten um 1700 Kapellmeister wie Juan de Araujo oder Tomás de Torrejón y Velasco, die aus Spanien in die Neue Welt gekommen waren und dort große liturgische Werke schufen. Andererseits hatte der Jesuitenorden im Tiefland zwischen Bolivien, Brasilien, Paraguay und Argentinien viele Missionsstationen gegründet, die sich zu blühenden Zentren für eine bescheidene Wirtschaft sowie für Kultur und Musik entwickelten. Gesang, Theater, Tanz und Instrumentenspiel waren probate Mittel, um die indigene Urbevölkerung auf hoch emotionale Weise an den christlichen Glauben heranzuführen. In der Barockmusik Lateinamerikas mischt sich europäische Tradition mit den Gesängen der Urbevölkerung. Der christliche Glaube trifft auf die ganz unmittelbare Emotionalität der Indígenas. Florian Heurich geht den musikalischen Spuren in den Missionen und Kathedralen Lateinamerikas nach und hat mit den Alte-Musik-Spezialisten Leonardo García Alarcón, Norberto Broggini und Gabriel Garrido über eine kulturelle Mischung gesprochen, die unter großen Konflikten und mit viel Blut, Schweiß und Tränen zustande gekommen ist aber eine reiche Musiktradition hervorgebracht hat.

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
BR-KLASSIK - Musik der Welt

Virtuosität und Seele Virtuosität und Seele Der Blasebalg, der in die Welt hinauszog Mit Aufnahmen von Stian Carstensen, Stefan Hussong, Vincent Peirani und anderen Von Beatrix Gillmann Schifferklavier, Quetschkommode, Wunderkasten: Viele Namen trägt das Akkordeon. Es lässt die Menschen tanzen in Argentinien, Brasilien, Finnland, Frankreich, Louisiana, sowie in verschiedenen Ländern Afrikas. "Liebe auf den ersten Blick" sei es für Vincent Peirani nicht gewesen, zunächst hing sein Herz am Schlagzeug. Neugierig bewegt sich der 1980 in Nizza geborene Franzose in einem großen musikalischen Radius - spielt klassische Werke, swingende Jazz-Standards und sogar leidenschaftlich gern Rockmusik. Der faltige Wunderkasten ist ein "global player". Stefan Hussong entdeckte die Vielseitigkeit dieses Instruments schon vor langer Zeit für sich. Er besitzt ein großes Gespür für Phrasierung und Melodiebögen; dies vermittelt sich sofort, wenn er Musik der europäischen Frühklassik interpretiert, etwa die des Spaniers Antonio Soler (1729-1783). Seit über 30 Jahren bildet der Professor an der Musikhochschule in Würzburg junge Musikerinnen und Musiker auf diesem Instrument aus. Als Interpret zeitgenössischer Werke ist Stefan Hussong sehr gefragt, für ihn entstanden zahlreiche Stücke, die er zum ersten Mal aufführte. "Virtuosität und Seele. Der Blasebalg, der in die Welt hinauszog." Längst hat sich das Akkordeon aus den Hinterzimmern verrauchter Kneipen in die internationalen Konzertsäle gespielt. In der Stunde vor Mitternacht stellt Beatrix Gillmann dessen Vielseitigkeit in den Mittelpunkt.

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Präsentiert von BR-KLASSIK Robert Schumann: Fantasiestücke, op. 12 (Severin von Eckardstein, Klavier); Jan Dismas Zelenka: Symphonie a-Moll (Das Neu-Eröffnete Orchestre: Jürgen Sonnentheil); Anton Kraft: Sonate G-Dur, op. 2, Nr. 2 (Jens Peter Maintz, Dávid Adorján, Violoncello); Claude Debussy: Trois chansons de Charles d'Orléans (Europa Chor Akademie: Sylvain Cambreling); Wolfgang Amadeus Mozart: Trio G-Dur, KV 496 (Les Adieux); Carl Philipp Emanuel Bach: Symphonie G-Dur, Wq 180 (Les Amis de Philippe: Ludger Rémy)

02.00 Uhr
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02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Alexander Campbell MacKenzie: "Die Grille auf dem Herd", Ouvertüre (BBC Scottish Symphony Orchestra: Martyn Brabbins); Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett B-Dur, op. 87 (Barbara Buntrock, Viola; Leipziger Streichquartett); Carl Friedrich Abel: Sinfonia concertante B-Dur (Gernot Schmalfuß, Oboe; Dieter Klöcker, Klarinette; Werner Grobholz, Violine; Academy of St. Martin in the Fields: Iona Brown); Claudio Monteverdi: "Il ballo delle Ingrate" (Evelyn Tubb, Emma Kirkby, Sopran; Mary Nichols, Alt; Alan Ewing, Bass; Consort of Musicke: Anthony Rooley); Georg Philipp Telemann: Konzert E-Dur (Masahiro Arita, Flöte; Hans-Peter Westermann, Oboe d'amore; La Stravaganza Köln, Viola d'amore und Leitung: Andrew Manze)

04.00 Uhr
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04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Alban Berg: "Lyrische Suite", Drei Stücke (Wiener Philharmoniker: Claudio Abbado); Giovanni Battista Pergolesi: "Nel chiuso centro" (Anna Netrebko, Sopran; Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia: Antonio Pappano); Joseph Wölfl: Symphonie C-Dur, op. 41 (Pratum Integrum Orchestra)